Die Tunnelbeleuchtung sorgt für genügend Licht, um
ein sicheres Befahren des Tunnels zu gewährleisten. Dafür ist auf der
Ost- und Westseite des Tunnels je ein durchgehendes Lichtband
installiert. Es besteht aus rund 14000 Fluoreszenzleuchten mit je 58
Watt Leistung. Bei schwachem Verkehrsaufkommen wird die Beleuchtung zur
Energieeinsparung reduziert.

Aus Sicherheitsgründen ist jede zehnte Lampe an
eine eigene batteriegestützte Notstromversorgung angeschlossen. So
bleibt ein Zehntel der Beleuchtung auch dann in Betrieb, wenn die
normale Stromversorgung ausfällt.
In Abständen von 50 Metern, rund 80 cm über der
Fahrbahn, befinden sich Markierungslampen der Brandnotbeleuchtung. Sie
beziehen ihren Strom vom Batterienetz und werden im Brandfall oder bei
Netzausfall automatisch eingeschaltet.
Wie bei jedem Strassentunnel sind auch im Gotthard
die beiden Portalbereiche tagsüber stärker beleuchtet als die restliche Röhre.
Die Beleuchtungsstärke in diesen Bereichen wird an die jeweilige
Aussenhelligkeit angepasst (Adaptionsbeleuchtung).
Selbstverständlich kann die gesamte Beleuchtung
bei Unfällen oder Unterhaltsarbeiten aus den Kommandozentralen
sektorweise ferngesteuert werden. |