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TUNNELANLAGEN |
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GOTTHARD-STRASSENTUNNEL
Gesamte
Tunnellänge: 16'918 m |
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TUNNELRÖHRE
Bergmännisch
erstellte Tunnellänge: 16'322 m (geradlinige Verbindung: 15'455 m).
Portal Airolo bis Losgrenze: 9'515 m
Gefälle Teil Süd: 3 Promille Vertikaler Ausrundungsradius: 20'000 m
Ausstellbuchten: |
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VORTUNNEL Vor Portal Nord 4-spurige geschlossene Lawinenschutzgalerie: Länge 596 m |
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NORMALPROFIL
Ausbruchquerschnitt Los Nord: 69 – 86 m2, im
Bereich des Mesozoikums 130 m2. |
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Unter den seitlichen Gehwegen befinden sich die
Kabel der Energieversorgung sowie der Verkehrs- und Tunnelsteuerung. |
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ENTWÄSSERUNG
Nebenrigole auf der Westseite durchgehend 30 cm
Tiefe. |
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LÜFTUNGSKANÄLE Die Lüftungskanäle befinden sich über dem Tunnelfahrraum. Die Trennwand unterteilt den Frischluftkanal (Ostseite) vom Abluftkanal (Westseite).
Los Nord: Göschenen – Guspisbach Zuluftkanal 7.3
m2, Abluftkanal 5.7 m2. Die Lüftungsabschnitte sind im südlichen Teil des Tunnels länger als im Norden. Das bedingt im Südteil grössere Luftkanäle und damit auch einen grösseren Tunnelquerschnitt. Die Frischluft wird von den beiden Portalen und von vier Schächten aus durch den in der Tunnelkalotte angeordneten Frischluftkanal in den Verkehrsraum eingeblasen. Im danebenliegenden Abluftkanal wir die verbrauchte Luft abgeführt. Querlüftung: sowohl die Zuluftventilatoren wie auch die Abluftventilatoren sind im Betrieb. Der Lufteintritt erfolgt damit im gleichen Bereich wie der Luftaustritt. Dadurch werden Längsströmungen vermieden. |
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UNTERIRDISCHE LÜFTUNGSZENTRALEN
Bei den Lüftungszentralen (Länge: ca. 50 m Querschnitt: 140 - 160 m2) handelt es sich nicht um unabhängige Kavernen, sondern um Ausweitungen der Tunnelröhre, in welchen neben den Ventilatoren auch alle erforderlichen Räumlichkeiten für die Stromversorgung und -verteilung, Steuerung, Überwachung usw., untergebracht sind. Diese Disposition hat sich ergeben, da es sich aus lüftungstechnischen Gründen (möglichst kleine Druckverluste) als vorteilhaft erwies, die Axialventilatoren direkt in die über dem Verkehrsraum liegenden Luftkanäle einzubauen und nicht in unabhängigen Zentralen unterzubringen. Der Ein- und Ausbau der Ventilatoren erfolgt mit Spezialfahrzeugen direkt vom Fahrraum aus. Die Profilerweiterung für die Lüftungszentrale erstreckt sich über die gesamte Länge der Ausstellbucht, die jeweils im Bereich der Zentrale im Fahrraum angeordnet ist. |
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Portalzentrale Göschenen (LGO):
Lüftungsabschnitt Vortunnel:
Lüftungsabschnitt LGO-LBA: Länge: 1'279m. Lüftungszentrale Bäzberg (LBA):
Lüftungsabschnitt LBA-LGO: Länge: 1'279 m.
Lüftungsabschnitt LBA-LHO: Länge: 1'279 m. Lüftungszentrale Hospental (LHO):
Lüftungsabschnitt LHO-LBA: Länge: 1'279 m.
Lüftungsabschnitt LHO-LGU: Länge: 1'579 m. Lüftungszentrale Guspisbach (LGU):
Lüftungsabschnitt LGU-LHO: Länge: 1'597 m.
Lüftungsabschnitt LGU-LMO: Länge: 2'829 m. Lüftungszentrale Motto di Dentro (LMO):
Lüftungsabschnitt LMO-LGU: Länge: 2'829 m. Portalzentrale Airolo (LAI):
Lüftungsabschnitt LAI-LMO: Länge: 2'354 m.
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LÜFTUNGSSCHÄCHTE Bäzberg: Schrägschacht mit einer Neigung von 84%. Höhe 330 m, Länge 513 m, Durchmesser 5.90 m. Hospental: Vertikalschacht. Höhe 303 m, Durchmesser 5.60 m. Guspisbach: Vertikalschacht. Höhe 522 m, Durchmesser 6.65 m. Motto di Dentro: Schrägschacht mit einer Neigung von 80%. Höhe 543 m, Länge 870 m, Durchmesser 5.75 m. Jeder Schacht ist durch eine Trennwand in zwei Luftkanäle unterteilt, wovon der eine für die Zuleitung der Frischluft, der andere für die Ableitung der Abluft bestimmt ist. Die Lüftungsschächte sind über Tag durch die Schachtkopfbauwerke mit Frischlufteinlass und Abluftkamin abgeschlossen. |
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Gesamtlänge: 16,322 km Der Sicherheitsstollen ist beleuchtet und kann mit Kleinfahrzeugen befahren werden. Mit Ausnahme der Betonsohle und in schwierigen geologischen Verhältnissen ist der Sicherheitsstollen unverkleidet. Der Sicherheitsstollen liegt auf der Ostseite im Abstand von 30 m. Er ist mit dem Haupttunnel alle 250m durch Schutzräume verbunden. Der Sicherheitsstollen und die Schutzräume weisen eine von der Tunnelventilation unabhängige Lüftung auf, und aus Sicherheitsgründen wird ein Überdruck gegenüber dem Fahrraum aufrecht erhalten. Bei Feuer im Fahrraum kann somit kein Rauch oder Brandgase in die Schutzräume und Sicherheitsstollen eindringen.
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Verbindung zwischen dem Haupttunnel und dem
Sicherheitsstollen. Platz für 50 Personen. |
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Zeichnungen im Adobe Reader .pfd - Format |
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